Die Rentner on tour
Eine Versöhnung mit dem Wetter

Im Februar sollte alles besser werden, so die Hoffnung. Nur leider klappt das nicht immer. Die ersten Wochen des Jahres waren auf der Iberischen Halbinsel von Sturmtiefs geprägt. Eines nach dem Anderen zog durch. Der Regen führte zu zahlreichen Überschwemmungen vor allem im Westen. Auch die Stauseen füllten sich übermäßig. Trinkwasser Restriktionen sind in den nächste ein bis zwei Jahren nicht zu erwarten. Zusätzlich gab es eine Menge Wind. Auch bei uns waren Windböen der Stärkt 8 bis 9 keine Seltenheit. Zu Schäden am Zelt oder Wohnwagen kam es nicht. Es führt allerdings dazu, dass wir überwiegend im Wohnwagen blieben. Im Vorzelt war es definitiv zu kalt.
Für Mitte Februar haten sich sowohl Janne und Ralf, als auch Neele mit Mattes angemeldet. Sie wollte Sonne und Wärme tanken. Als erstes kamen Janne und Ralf mit Nala. In zwei Etappen hatten sie die Distanz im Auto bewältigt. Ab der Deutsch Französischen Grenze musste der Bleifuß eingepackt werden. Das Steuer hat Ralf aber trotzdem nicht losgelassen.
Als sie ankamen war noch viel Wind aber immerhin hatte der Regen nachgelassen. Neele kam ein paar Tage späte mit dem Flieger. Ab da wurde das Wetter langsam besser und auch wärmer. Der Wind ließ nach und so konnten wir die Sonne genießen. Gewohnt haben die vier in einem Bungalow, der recht gut, aber nicht ganz billig war. Nur Nala durfte da nicht rein. Sie musste im Wohnwagen bleiben. Wieder Erwarten war das gar kein Problem. Sie schlief in ihren Bett auf dem heruntergelassenen Tisch ohne Probleme. Morgens ist Uwe einmal mit ihr Gassi gegangen und das war es.
Zurück sind Ralf und Janne dann, um Maut zu sparen, über Nationalstraßen durch das Massiv central gefahren. Was sie nicht erwartet hatten, da geht es teilweise auf 1.200m hoch. Die Witterung war da dann auch ganz winterlich. Sie mussten teilweise hinter einem Schneeflug fahren. Das nächste Mal geht es dann doch durch das Rhone Tal.
Neel hat drei Tage später den Flieger nach Hamburg/Lübeck genommen. Das ist ein ähnlicher Etikettenschwindel von Ryan-Air wie Frankfurt/Hahn, für uns aber super. Ist es doch von Lübeck nur noch ein Katzensprung nach Neustadt.
Für uns sind jetzt auch die letzten Wochen angebrochen. So langsam beginnt die Planung der Rückfahrt. Zuhause erwartet uns dann der Umzug nach Bliesdorf. Die Anspannung ist jetzt schon zu greifen auch wenn wir gewaltige Unterstützung insbesondere von Janne und Ralf haben.









